Auswärtssieg und Djordjic-Comeback?

Petar Djordjic ist mit nach Lemgo gereist. Er könnte heute spielen.

Die Bilanz der SG Flensburg-Handewitt gegen den TBV Lemgo in den vergangenen drei Jahren fällt mäßig aus.  In der Handball-Bundesliga gelang der letzte Auswärtssieg  im Dezember 2009, es folgten   zwei Niederlagen in der Lipperlandhalle und sogar ein Remis in Flensburg. „Es wird ein schweres Spiel“, sagte Torhüter Mattias Andersson gestern vor der Abreise nach Ostwestfalen, wo die Flensburger heute (20.15 Uhr/Sport1 live) die Chancen auf Platz zwei in der Liga oder gar auf die Attacke gegen Spitzenreiter THW Kiel bewahren wollen. Einen Kommentar zum Champions-League-Viertelfinale gegen den HSV Hamburg wollte Andersson „lieber nicht“ abgeben. „Es geht jetzt Schlag auf Schlag. Wir müssen den Fokus immer auf das nächste Spiel richten“, forderte der Schwede.

Die jüngste Erfolgsserie seiner Mannschaft betrachtet Andersson mit  gemischten Gefühlen. „Wir haben einen guten Lauf, haben viele Punkte geholt und dabei gut gekämpft. Spielerisch haben wir aber noch Potenzial nach oben“, stellte der 34-Jährige fest. Gegen Gorenje Velenje tat sich die SG Flensburg-Handewitt im CL-Achtelfinale trotz zweier Siege schwerer als ihr lieb sein konnte. Eine Steigerung sollte in Lemgo schon gelingen. „Das ist eine gute Mannschaft. Die Probleme, die Lemgo in der ersten Saisonhälfte hatte, sind geringer geworden. Da herrscht jetzt mehr Ruhe, so sieht es jedenfalls von außen aus“, sagte SG-Trainer Ljubomir Vranjes. Zuletzt hätte der TBV  gut gespielt: „Ein 27:27 gegen die Rhein-Neckar Löwen ist kein schlechtes Ergebnis.“

Vranjes schätzt besonders die Rückraumreihe der Gastgeber mit Spielmacher Martin Strobel, dem Halblinken Gunnar Dietrich und Linkshänder Rolf  Hermann (124 Feldtore in  dieser Saison)  als stark ein.  Zudem könne Lemgo die Routine des 35 Jahre alten Ex-Nationalspieler Florian Kehrmann  (Rechtsaußen)  und   die Qualitäten des DHB-Auswahlkeepers Carsten Lichtlein in die Waagschale werfen. Der Lemgoer Trainer Dirk Beuchler hat allerdings auch einige Sorgen. Unter anderem werden der schnelle  Konterspieler und Linksaußen Jens Bechtloff  sowie Kreisläufer  Sebastian Preiß voraussichtlich wegen Verletzungen fehlen.

SG-Coach Vranjes setzt auf den Kader der vergangenen Woche, eventuell ergänzt um einen Rückkehrer: „Petar Djordjic fährt mit nach Lemgo. Er ist jetzt fast eine Woche  im Training. Es sieht gut aus.“ Ob der Halblinke  heute – sieben Monate nach einem Kreuzbandriss – schon ein  kurzes Comeback  feiern kann, ließ Vranjes offen.

Jan Wrege

 

Man of the Match: Holger Glandorf

Offensiv und defensiv “Mister Zuverlässig”: Holger Glandorf.

Auf Holger war Verlass. Nein, auf Holger ist Verlass. Seit zwei Jahren nun fast. Egal ob Holger Glandorf gerade im engeren Sinne Nationalspieler ist oder nicht, ob er sich aus einem sportlichen Tief – wie bei seinem vorherigen Verein Lemgo – oder aus einer Verletzungspause - während der auch das Karriereende im Raum stand -zurückkämpfen muss: Holger gibt hundert Prozent für die SG Flensburg-Handewitt. Mit begeisterndem Erfolg. Neun Mal konnte man sich zuletzt beim Spiel der SG gegen Velenje, in dem in der zweiten Halbzeit auch ein Ausscheiden aus der Championsleague realistische Züge annahm, über seine Offensivaktionen jubeln: Schnelle Bewegungen im Zweikampf, im Sprung und beim Wurf mit den vielzitierten langen Hebeln. Immer wieder ging ein Raunen gefolgt von einem Sturm der Bewunderung durch die Flens-Arena, wenn seine harten Würfe aus zehn Metern in den Winkel krachten, ihren Weg über den Innenpfosten ins Tor oder per Aufsetzer am Torwart vorbei fanden. Neun Mal ist Holger mit weit ausgestreckten Armen, geballten Fäusten und Freudenschreien zurück in die eigene Hälfte gerast, um sofort wieder in der Abwehr seinen Mann zu stehen.

Als es brenzlig wurde, zog Holger so den Championsleague-Karren so aus dem Dreck. Holger ist zuverlässig, Holger begeistert, Holger ist Flensburg. Und ganz nebenbei ist er auch unser Man of the Match.

Steffen Kahl

 

 

 

SG gegen Velenje: zäher Einzug ins CL-Viertelfinale

So richtig zufrieden war in Flensburg irgendwie keiner nach dem Spiel. Am ehesten noch Trainer und Spieler aus Velenje. Die hatten zwar verloren, sind aus der Championsleague ausgeschieden und müssen 16 Stunden mit dem Bus zurückjuckeln in die Kühlschrank-Stadt Velenje – aber sie waren stolz, dem “physisch und technisch starken” Gegner aus Flensburg die Stirn geboten zu haben. Obwohl ihr im Hinspiel stärkster Mann und neunfacher Torschütze, Kreisläufer Gaber, verletzt war und nicht mit nach Flensburg gereist war.

Die versammelten Journalisten hatten zuvor schon über das “bocklose Spiel” der SG gelästert. Aber Kritik an der Einstellung ließ Ljubomir Vranjes nicht gelten: “Jeder will gewinnen. Meine Spieler haben heute gut gekämpft.” Er gab aber auch zu, dass seine Mannschaft sich schwer getan hatte. Und er hatte dafür unterschiedliche Erklärungsansätze: Das schwere Spiel gegen die Löwen vor drei Tagen, der Zeitpunkt in der Saison, an dem so langsam die Kräfte schwinden, Torchancen, die deswegen nicht konsequent zu Ende gespielt wurden. “Wenn man platt ist, versucht man es aus zu früh, geht den letzten Schritt nicht mehr. Und gegen einen guten Torwart erzielt man dann kein Tor.” Dann fand er aber noch eine griffigere Formel: “Wir haben im Angriff schlecht gespielt. Schreibt das!”

Eine ungewöhnliche Anmerkung machte Vranjes noch Richtung Publikum: “Die Zuschauer haben erst in der 55. Minute angefangen, uns richtig zu unterstützen. Aber wir brauchen sie von Anfang an!” Aus Fankreisen  kam später prompt das Gegenargument: “Das war doch kein gutes Spiel!” Und ohne starke Leistung auf dem Feld keine Begeisterung auf den Tribünen. Irgendwie ging bei dieser Diskussion aber auch unter, dass Mattias Andersson, Michael Knudsen, Olafur Gustafsson und vor allem der neunfache Torschütze Holger Glandorf sehr wohl von Beginn des Spiels bis zum Ende immer wieder begeisternde Akzente setzen konnten. Dazu kamen aber auch zahlreiche – teils katastrophale- Fehlpässe, vergebene Chancen und harte Aktionen gegen Mogensen, von Gruchalla und Heinl. Licht und Schatten also in ein Kampfspiel, in dem die SG zumindest nicht für eine Negativ-Überraschung gesorgt hat. Ein paar Minuten nach dem Ende der Pressekonferenz beendete Geschäftsführer Dierk Schmäschke daher auch die Grübelei, indem er befreit ausrief: “Hey, wir sind eine Runde weiter!”

Und so machte sich dann doch noch ein bisschen das Gefühl der Zufriedenheit breit.

 

 

Flirt, Wühlmaus, Bier – ausgewählte Spieler in der Einzelkritik

Jacob Heinl, im Spiel gegen die Löwen “Man of the Match”.

Jacob Heinl konnte in der Knudsen-freien Zeit offensiv nicht immer überzeugen. Zum Beispiel gegen Wetzlar. Da waren Tore vom Kreisläufer Mangelware, Fehlwürfe hingegen zahlreich. Teilweise machte das den Eindruck, als hätte Heinl es sich nach seiner Aussortierung aus der Nationalmannschaft in der Rolle als Knudsen-Backup bequem gemacht. Schön, dass das nicht so ist! Vier Tore und ein paar Siebenmeter gingen auf sein Konto, defensiv stand er gut – das war klasse, Jacob!

Apropos: Michael Knudsen hat wieder mitgespielt. Ein paar Mal verworfen. Egal, das Publikum jubelte schon, als er aufs Spielfeld kam. Er hat sich das über viele Jahre erarbeitet. Genauso wie ein paar Siebenmeter gestern.

Christopher Rudeck: Wer hätte vor ein paar Wochen gedacht, dass auch bei ihm 6300 Menschen in der Flens-Arena begeistert jubeln, nur weil er das Spielfeld betrittt? Siebenmeter nicht gehalten? Egal!

Anders Eggert: Zehn Tore. Viele Siebenmeter dabei. Kein Fehler vom Siebenmeterpunkt. Also insgesamt eine durschnittliche Leistung. ;-)

Mattias Andersson: Hat gewohnt viel gehalten. Lasse Svan: Hat ungewohnt viel verworfen.

Steffen Weinhold: Beweis für die Fortschritte in der Gentechnik. Aus Wühlmaus und Kampfschwein einen ganz besonderen Handballer machen? Das geht inzwischen!

Sören Stryger: Der Sympathieträger vergangener Zeiten glänzte auf der Tribüne. Nach dem Spiel ließen sich gleich mehrere Frauen von dem adrett gekleideten Sunnyboy unterhalten. Ein Flirt mit den Spielerfrauen? Nein, das war nur freundschaftlich.

Martin Heuberger: Der Bundestrainer war auch da. Als das vor dem Spiel in der Halle durchgesagt wurde, gab es Pfiffe. Zur zweiten Halbzeit kehrte er dann nicht auf seinen Platz zurück. Der Bundesttrainer hatte wahrscheinlich ‘was Besseres gefunden. Der Platz hat also eine Gemeinsamket mit Jacob Heinl.

Lars Kaufmann: War erst da und dann weg. Wie der Bundestrainer. Anders als dessen Sitzplatz wurde der Platz von Kaufmann allerdings neu besetzt. Olafur Gustafsson feierte weitere Teilerfolge im Kampf um eine Vertragsverlängerung.

Das Publikum: Wahrscheinlich will ein großer Teil des Sitzplatzpublikums noch in den Skiurlaub. Warum sonst sollte man jede sich bietende Möglichkeit zum aufstehen und wieder hinsetzen nutzen? Einsplus in Skigymnastik!

Gudmundur Gudmundsson: Wortkarger Gegenpart von Ljubomir Vranjes. Sagte, dass er stolz auf seine Mannschaft sei, weil sie lange mitgehalten hatte. Mehr nicht. In seinem Schweigen schien Unverständnis über Schiedsrichterentscheidungen unterzugehen. Und zwar jede Menge.

Ljubomir Vranjes: “Wenn mein Kollege stolz ist, bin ich zu 200 Prozent stolz. Weil sich die Mannschaft super auf ihre Aufgabe konzentriert hat. Und das obwohl wir eine lange anstrengende Rückreise aus Slowenien hinter uns hatten.” Dann verkündete der fleißige Schwede noch, dass er nicht an die Meisterschaft denke. Sondern an die Vorbereitung auf das Spiel gegen Velenje am Samstag. “Aber an so einem Abend mache ich mir das auch schön und trinke wohl ein Bier dazu!”

Na, dann: Prost SG! Klasse Leistung!

Steffen Kahl

 

 

Aufgepasst: Knudsen spielt!

Gute Nachricht vor dem Spiel: Dierk Schmäscke teilt telefonisch mit, dass Kreisläufer Michael Knudsen an der Jagd auf die Löwen und den zweiten Tabellenplatz teilnehmen wird. Er hatte zuletzt länger wegen Kniebeschwerden pausiert.

Den gestrigen Belastungstest hat er bestanden und beim Abendtraining hundertprozentig mitgemischt. Schmäschke zitiert Knudsen: “Ich bin bereit, das Knie hält!”

Löwen mit Respekt vor Flensburg

Die Löwen waren die Überaschung schlechthin in dieser Handballsaison. Sie hielten sich lange an der Spitze der Tabelle, schlugen im Hinspiel auch die SG, gewannen in Hamburg und erst die deutliche Niederlage gegen den THW Kiel zeigte ihre Verwundbarkeit. Inzwischen haben die Löwen auch den ersten Tabellenplatz an den THW verloren. Bei derzeit sieben Minuspunkten könnten Sie den zweiten Platz heute an die SG (neun Minuspunkte, deutlich besseres Torverhältnis) verlieren.

Bei der SG steigt derzeit die Spannung vor der entschiedenden Phase der Saison. Sandra von Wallis, bei der SG Leiterin für Marketing, Ticketing und Vertrieb, sagte SG Inside: “Die Halle ist noch nicht ausverkauft, aber es werden über 6000 Zuschauer. Das Spiel ist enorm wichtig, genauso wie die Spiele, die danach kommen und in denen es unter anderem um das Erreichen des Viertelfinales in der Championsleague geht. Die nächsten Spiele sind insgesamt entscheidend für die Saison insgesamt.”

Während die sich also kämpferisch-optimistisch zeigt, beklagen die Löwen auf ihrer Homepage ihr derzeitiges Verletzungspech. Und sie loben Flensburg als “Spitzen-Heimteam” und “Festung”. Sie geben aber auch an, nicht mit weißer Flagge zu kommen.

 

Hier geht es zum Vorbericht auf der Homepage der Löwen.

 

Dauerkarten, frische Dauerkarten!

Pressemitteilung der SG

Unter dem Motto 17x pure Leidenschaft startet die SG Flensburg-Handewitt heute im Rahmen des Bundesliga-Heimspiels gegen die Rhein-Neckar Löwen mit dem Dauerkarten-Verkauf für die kommende Saison 2013/2014.

SG-Geschäftsführer Dierk Schmäschke: „Das Motto 17x pure und unvergleichliche Leidenschaft, das von unserer Werbeagentur Strandhütte ins Leben gerufen wurde, wird sich bis zu Saisonbeginn im August durch alle Werbemaßnahmen rundum das Thema SG-Dauerkarte 2013/2014 ziehen. Die SG steht für 17Mal Kampf und Leidenschaft, 17Mal tolle Stimmung in der Hölle Nord – einfach 17Mal SG pur! Darüber hinaus steht unsere SG aber auch für unvergleichliche zusätzliche internationale Highlights in der Champions League oder der EHF Euro League – und das ununterbrochen seit mehr als 17 Jahren.”

Neu ab kommender Saison bei der SG – der Dauerkarten-Frühbucherrabatt

Erstmalig wird es in der kommenden Saison einen Frühbucherrabatt für Dauerkarten-Käufer geben. Dieser garantiert denselben Preis, wie in der aktuellen Saison sowie zusätzliche Vergünstigungen im Stehplatzbereich. Früh buchen lohnt sich! Wer bis zum 30. April das Bestellformular abgibt und innerhalb der Zahlungsfrist bezahlt, nimmt neben einer Preis-Ersparnis von bis zu 15 Euro automatisch als Frühbucher an einer Verlosung teil. Zu gewinnen gibt es einen Warengutschein im Wert von 300 Euro von SG-Business Partner Möbel Schulenburg. „Mit dem Frühbucherrabatt kann jeder Dauerkarten-Inhabern sich seinen gewohnten Preis für seine zum Teil über 17 Jahre alte pure Leidenschaft sichern.” so SG-Geschäftsführer Dierk Schmäschke. Aber auch neue Dauerkarten-Besteller können freie Plätze für 17Mal pure Emotion ab sofort bestellen und dem Team rund um Ljubomir Vranjes mindestens 17Mal den Rücken stärken, mitfiebern, mitfeiern und auch mitleiden – eben 17Mal pure SG!

Die SG-Dauerkarte 2013/14 in kurz und knapp:

Start Dauerkarten-Verkauf 2013/2014 am 20. März 2013 im Rahmen des DKB-HBL-Heimspiels gegen die Rhein-Neckar Löwen. Dauerkarten-Inhaber haben ein Vorkaufsrecht bis einschließlich 25. Mai 2013. Der neue SG-Frühbucherrabatt gilt vom 20. März bis zur Bestellabgabe am 30. April 2013. Start freier Vorverkauf für Sitzplätze ist am 3. Juni 2013. Die Dauerkarte ist direkt im SG-Shop und bei den Heimspielen der SG in der Flens-Arena erhältlich. Ausgefüllte Bestellformulare werden bei folgenden SG-Partnern zusätzlich entgegen genommen: sh:z Kundencenter Flensburg (Nikolaistraße 7), Flensburg Fjord Tourismus (Rote Straße 15 -17) und im Angelner Autohuus in Satru. Steh- und Sitzplätze ohne Dauerkarten-Anspruch gehen sofort am 20. März in den freien Verkauf – auch hier gilt der Frühbucherpreis bis zum 30. April 2013.

 

Unterschrift von der „Kartoffel“

SG-Neuzugang Jonny Jensen absolvierte erfolgreich den medizinischen Check

Kniegelenke, Achillessehnen, Wirbelsäule und nicht zuletzt   die  Hände — Dr. Ernst Dünnweber, Mannschaftsarzt der SG Flensburg-Handewitt,  nahm all das bei Jonny Jensen genau unter die Lupe. Der obligatorische medizinische Check dauerte keine zehn Minuten, dann verkündete Dünnweber schmunzelnd das  Ergebnis: „Offenbar hat er mehr ausgeteilt als eingesteckt, es sind  keine Schädigungen zu erkennen.“ Die letzte Hürde vor der Vertragsunterzeichnung des 31-jährigen Norwegers beim Tabellenzweiten der Handball-Bundesliga war  genommen. Jensen  setzte sein Autogramm anschließend unter einen  bis zum 30. Juni 2005 gültigen Zwei-Jahres-Vertrag.

Wunschspieler und “Kartoffel”

Sehr zur Freude von SG-Geschäftsführer Thorsten Storm: „Jonny war unser  absoluter Wunschspieler. Er  ist ein exzellenter Abwehrstratege, der mit allen Wassern gewaschen ist, außerdem ist er im Angriff auf  allen Rückraumpositionen und am Kreis einsetzbar.“ Seine Vielseitigkeit brachte dem gelernten Kreisläufer  in der   Heimat einen kuriosen Spitznamen ein. „Kartoffeln kann man  mit so gut wie allen anderen Sachen zusammen essen, ich kann auf fast jeder Position spielen — deswegen nennen sie mich Kartoffel“, verriet der 98-fache norwegische Nationalspieler lachend. Die größere Nähe zur  Heimat  war auch ein Grund für den Wechsel von  Eisenach nach Flensburg: „Jetzt bin  ich  mit meiner Familie im Sommer viel schneller zu Hause in Norwegen.“

Von  Flensburg  hat der zweifache Familienvater  einen guten Eindruck: „Ich habe zwar noch nicht alles gesehen, aber die Stadt  scheint sehr schön zu sein — außerdem liebe ich das Wasser,  und davon gibt´s hier ja genug.“ In den nächsten Monaten will sich    Jensen   eine neue Bleibe suchen, „am liebsten ein Häuschen im Grünen“. Dort soll er in Ruhe Kraft tanken für die kommenden Aufgaben. „Wir werden  in der nächsten Saison in drei Wettbewerben   gefordert sein“, so Storm, „Jonny wird uns mit seinen Allrounderqualitäten enorm weiterhelfen.“

wrb

SG Inside macht weiter

Nach einer kurzen Pause und Rücksprache mit der Chefredaktion des Schleswig-Holsteinischen-Zeitungsverlages, macht SG Inside jetzt weiter. Und zwar so oft wie möglich. Das heißt, dass ihr euch alle wieder auf Geschichten aus dem Trainigsalltag der SG, von Spielen, Spielern und aus ihrem Umfeld lesen könnt. Wie regelmäßig die Berichterstattung sein kann, wird sich zeigen müssen. Aktuell geplant, auch schon länger, ist eine Geschichte, die den Wechsel von Petar Djordjic zum HSV Hamburg beleuchtet, eine Geschichte über die Probleme, die Rollstuhlfahrer in der Halle haben und es gibt natürlich viele weitere Geschichten, die sich hier erzählen lassen. Was haben die junge Verpflichtungen aus Schweden und Serbien, das Malte Voigt und Morten Dibbert nicht haben? Was sagt Trainer Ljubomir Vranjes dazu? Wie steht es um das Knie von Michael Knudsen? Um die Finanzen? Bleibt Olafur Gustafsson der zweite Halblinke? Und so weiter – ihr wisst ja selbst am Besten, dass es im Grunde jeden Tag etwas Spannendes und Lesenswertes zu berichten gibt!

Also, freuen wir uns auf die nächsten Spiele und auf ein spannendes Finale in einer schon jetzt sehr erfolgreichen Saison!

Pause

Liebe Leser,

SG Inside muss auf dieser Plattform  leider vorerst pausieren.