Hoffen auf ein Wunder

Die Zeit, in der die SG Flensburg-Handewitt in Heimspiele gegen den THW als Favorit oder zumindest gleichwertiger Gegner gehen konnte, sind vorbei. Vielleicht war diese Zeit auch gar nicht lang. Aber vielleicht wäre es aber auch in diesem Jahr alles ganz anders, wenn Ljubomir Vranjes mit Lars Kaufmann und Pear Djordjic die etatmäßigen Halblinken zur Verfügung stünden. Tun sie aber nicht. Und Arnor Atlason auch nicht. Und Olafur Gustafsson ist nach wie vor gehandicapt.

Genau einen Rückraumspieler, der sich ohne Verletzungen, zumindest ohne welche, die bekannt sind, herumschlägt, gibt es daher auf Seiten der SG: Thomas Mogensen. Holger Glandorf, Maik Machulla, Steffen Weinhold: alle angeschlagen.Und dazu kommen ja noch die oben genannten Ausfälle.

Auf Seite der Kieler klagen zwar Jicha und Palmarsson aktuell oder immer mal wieder über Zipperlein, aber was ist das, wenn die gesunden Zeitz, Vujin, Narcisse und Ilic noch dazukommen? Wohl Luxusprobleme.

Von daher bleibt heute nur, auf ein Wunder zu hoffen. Und darauf, dass im nächsten Derby die Angst vor einer “Klatsche” der ehrlich gefühlten Chance auf einen Sieg weicht.

In diesem Sinne: Viel Spaß heute in der Halle! Oder auch vor dem Fernseher…

Steffen Kahl

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